Chakren Übersicht

 

Wurzelchakra: Deine Basis

Dein Wurzelchakra ist das erste der sieben Hauptchakren und trägt im altindischen Sanskrit den Namen Muladhara. Das Wurzelchakra wird in traditionellen Lehren der vitalen Farbe Rot und dem stärkenden Element Erde zugeordnet. Die Aufgabe dieses Energiezentrums ist es, wie die Wurzeln eines stabilen Baumes deine Grundbedürfnisse zu stillen, damit du einen festen Halt im Leben hast. Tief verwurzelt liegen hier ursprüngliche Sehnsüchte wie Schutz, Erdung, Lebenskraft und Sicherheit, die beispielsweise durch ein wohliges Zuhause entstehen können. Ein aktives und harmonisches Wurzelchakra bildet deine unumstößliche Basis, die dich auch widrigen Lebenssituationen immer wieder in Balance bringt.

 

Wo ist dein Wurzelchakra?

Dein Wurzelchakra liegt am Ende der Wirbelsäule und deines Rumpfes. Genau verortet ist es auf dem Damm zwischen After und Genitalien und bildet hier das Basischakra. Alle weiteren der sieben Hauptchakren steigen von diesem Punkt auf bis zum Kopf. Es steht in deiner Aura mit dem Ätherkörper in energetischer Resonanz.

 

Was ist die Aufgabe deines Wurzelchakras?

Deine innere Kraft wird durch das Wurzelchakra reguliert. Hier findet sich dein unbändiger Lebenswille gepaart mit den Urinstinkten deines Unterbewusstseins. Deine Lebenskraft und dein Mut sind im Wurzelchakra fest verankert. Ein ausgeglichenes Basischakra verleiht dir Gelassenheit. Es umgibt deine Seele mit schützenden Emotionen, wie Sicherheit, Stabilität sowie Geborgenheit und dem Gefühl, dazu zu gehören. Sie bringen dich auch nach Schicksalsschlägen und schweren Krisen wieder zu dir selbst und in deine Position. Deine geistige Einstellung zu materiellem Besitz, Machtstreben und deiner beruflichen Karriere wurzeln ebenfalls in diesem Energiezentrum. Ist das Wurzelchakra aus der Balance geraten, können Arroganz und Ängste die Folge sein.

  • Innere Kraft
  • Lebenswille
  • Ursprüngliche Instinkte
  • Mut
  • Sicherheit und Stabilität
  • Geborgenheit
  • Zugehörigkeit
  • Materieller Besitz
  • Macht
  • Berufliche Karriere
 

Zuordnung des Wurzelchakras im Körper

Der Sitz des Wurzelchakras in deinem physischen Körper befindet sich beim Plexus sacralis, der gemeinsam mit dem Plexus lumbalis das Lenden-Kreuz-Geflecht bildet. Dieses komplexe Nervengeflecht leitet seine Bahnen unter anderem in deine Beine, Füße, Bauchwand und dein Becken. Des Weiteren besteht eine Verbindung zwischen dem Basischakra und der Nebenniere, die wichtige Hormone, wie die beiden Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin, reguliert. Diese nehmen beispielsweise Einfluss auf deine Verdauung, den Herzschlag sowie den Blutdruck und sind Informationsträger zwischen den Nerven. Verschiedene körperliche Symptome, die du unbedingt immer zunächst schulmedizinisch abklären solltest, können auf Störungen des Wurzelchakras hindeuten. Dazu zählen unter anderem ein träger Darm, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Probleme an den Genitalien und den Reproduktionsorganen sowie das schmerzhafte Ischiassyndrom.

  • Beine
  • Füße
  • Bauchwand
  • Becken
  • Verdauung
  • Herzfrequenz
  • Blutdruck
  • Stress
 

Ist dein Wurzelchakra blockiert?

Das Gefühl, den Halt im Leben zu verlieren, spiegelt oftmals ein gestörtes Wurzelchakra wider. Dies geht meist mit einer starken inneren Unruhe und Rastlosigkeit einher, die auch von Ängsten begleitet sein kann. Verlustängste, Ängste vor Erneuerungen oder Umbrüchen im Leben sowie die tief verwurzelte Überlebensangst können bei Blockaden des Basischakras auftreten. Die Stabilität geht verloren und weicht sorgenvollem Grübeln und Nervosität. Die Blockaden und Störungen des Wurzelchakras können sich durch Gewalt und starke finanzielle Nöte einstellen, haben jedoch manchmal auch ihre Wurzeln in der Mutter-Kind-Beziehung der frühen Kindheit.

  • Haltlosigkeit
  • Unruhe
  • Rastlosigkeit
  • Ängste
  • Sorgen und Grübeln
  • Stabilitätsverlust
  • Nervosität
 

3 Tipps für ein starkes Wurzelchakra

Liebevoll und achtsam solltest du dich der sanften Energiearbeit mit deinem Wurzelchakra nähern. Damit du auf lange Sicht von einem ausgeglichenen Basischakra profitierst, ist die Auflösung alter Traumata hilfreich, bei der dir auch ein erfahrener Psychologe zu Seite stehen kann. Ergänzend kannst du dein Wurzelchakra im Alltag mit drei einfachen Tipps stärken:

  1. Gehe im Sonnenuntergang spazieren

    Damit sich dein Wurzelchakra regenerieren und in Balance bringen kann, benötigt es eine kleine Auszeit in der Natur. Am besten wählst du einen Abendspaziergang, denn die Ruhe des ausklingenden Tages und die sanften, rötlichen Farbnuancen der untergehenden Sonne schwingen in Resonanz mit dem Basischakra und stärken dieses. Wenn du Zedern oder Zypressen in deiner Umgebung hast, wähle diese Umgebung für deinen Abendspaziergang – ihre warmherben Düfte wirken kräftigend auf dein Energiezentrum.

  2. Koche dir ein Gericht mit Wurzelgemüse

    Wurzelgemüse, wie Möhren, Kohlrabi oder Kartoffeln, bieten viele Nährstoffe. In den traditionellen Lehren werden ihnen erdende Eigenschaften zugesprochen, die das Wurzelchakra unterstützen. Würze dein Gericht mit frischem Ingwer oder Rosmarin, deren Aromen dein Basischakra ebenfalls aktivieren können.

  3. Trage einen Rubin-Ring

    Der Rubin in seinem energetischen Rot steht in Verbindung mit deinem Wurzelchakra. Trage den stärkenden Edelstein als Ring um deinen Finger. Traditionell steht er für das Leben und die Liebe.

 

Sakralchakra: Deine Sinnlichkeit

Aufsteigend ist das zweite Chakra das Sakralchakra, das den Sanskrit-Namen Svadishthana trägt. Dieses Chakra wird mit einer Schöpfungsenergie in Verbindunggebracht, die Zugriff auf deine tiefliegende Lebenskraft und Kreativität hat. Sie speisen auch deine Sinnlichkeit und die Fähigkeit, sich treiben zu lassen. Das Element dieses Energiezentrums ist das Wasser. Ein ausgeglichenes Sakralchakra lässt dich ganz du selbst sein und bietet dir einen geschützten Ort für dein unberührbares innerstes Selbstbewusstsein. Da dieses Energiezentrum mit den Sexualorganen in Verbindung steht, repräsentiert es auch deine Leidenschaft und dein Begehren. Es wird durch die freudvolle Farbe Orange symbolisiert.

 

Wo ist dein Sakralchakra?

Das Sakralchakra befindet sich in deinem Hüftbereich zwischen den beiden Hüftknochen auf Höhe des Kreuzbeines. Die Verschmelzung von Knochen der unteren Wirbelsäule wird gleichsam als Sacrum bezeichnet und ist Teil des Beckengürtels. Dein Sakralchakra ist in der Aura energetisch mit dem Emotionalkörper und dem Ätherkörper verbunden.

 

Was ist die Aufgabe deines Sakralchakras?

Dein Sakralchakra steht für deine Kraft, etwas zu gestalten und kreative Ideen zu entwickeln. Es bildet die enge Verbindung zu deiner tief in dir liegenden Lebensenergie und Lebensfreude. Somit unterstützt dein, sich in Balance befindendes, Sakralchakra den Genuss deiner Sinnlichkeit und Leidenschaft. Hier liegt die Fähigkeit verborgen, abzuschalten und loszulassen, um sich vom vitalen Strom des Lebens tragen zu lassen. In zwischenmenschlichen Beziehungen kann ein starkes Sakralchakra sich in positiven Bindungen zeigen.

  • Gestaltungskraft
  • Kreative Ideen
  • Abschalten und Loslassen
  • Positive Beziehungen führen
 

Zuordnung des Sakralchakras im Körper

Dein Sakralchakra hat, wie auch das Wurzelchakra, eine enge Verbindung zum Lenden-Kreuz-Geflecht und sendet seine Nervenbahnen in dein Becken und die Beine. Des Weiteren wird das Sakralchakra den männlichen und weiblichen Keimdrüsen, also den Hoden und Eierstöcken, zugeordnet. Diese bilden unter anderem Hormone, wie Östrogene, für die Reifung der Eizellen und Gestagene zur Vorbereitung der Gebärmutter auf eine Schwangerschaft bei Frauen sowie Androgene für den verstärkten Muskelaufbau beim Mann. Trotz der engen Zuordnung des Sakralchakras zu den Sexualorganen beider Geschlechter ist diese Verbindung vor allem als Ausdruck der Schöpfungsenergien der körperlichen Liebe zu verstehen.

  • Becken
  • Beine
  • Keimdrüsen
 

Ist dein Sakralchakra blockiert?

Für eine freie Entwicklung des Sakralchakras ist es wichtig, dass Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter die Gelegenheit bekommen, in einem geborgenen und bestätigenden Umfeld ihre Kreativität mit allen Sinnen zu entdecken. Wird dies unverhältnismäßig oft untersagt oder gar verurteilt, kann das Sakralchakra in späteren Lebensjahren gestört sein. Diese zeigen sich in deinem Leben beispielsweise, wenn du dich oftmals gehemmt fühlst, einfach zu tun, wonach dir der Sinn steht und deine Kreativität zu entdecken. Leidest du unter wiederkehrenden Schuldgefühlen oder spielt Scham in deinem Leben eine große Rolle, kann dies ebenfalls auf eine Blocklade des Sakralchakras hindeuten. Probleme, sich anderen zu öffnen oder Liebe zu zeigen sowie eine verminderte Freude an Sexualität können weitere Indizien für eine Störung sein. Auch dauerhafte emotionale Extrema, wie eine besonders hohe Libido oder Frigidität, zählen zu diesen Anzeichen.

  • Hemmungen
  • Fehlende Kreativität
  • Wiederkehrende Schuldgefühle
  • Starke Scham
  • Schwierigkeiten sich zu öffnen
  • Sexuelle Probleme
 

3 Tipps für ein starkes Sakralchakra

Für die Aktivierung und Stärkung des Sakralchakras steht eine sanfte Reinigung im Fokus. Zudem kann es helfen, durch Aromen oder Farben die Lebensfreude zu erwecken.

  1. Nimm ein entspannendes Bad

    Da dein Sakralchakra in enger Verbindung zum Element Wasser steht, kannst du es durch ein entspannendes und reinigendes Bad pflegen. Wähle dafür ein Badearoma mit erfrischender Orange, sinnlichem Ylang Ylang oder wärmender Vanille für die Aktivierung deines Sakralchakras.

  2. Bereite dir einen frischen Obstsalat zu

    Mangos, Orangen, Erdbeeren, Ananas, Äpfel, Pfirsiche, Melone – wähle deine Lieblingsfrüchte und bereite dir einen Obstsalat zu. Genieße die reinigende Wirkung der süßen und vitaminreichen Früchte. Ergänzend kannst du auch zu entschlackenden Tees greifen, um dein Sakralchakra zu stärken. Geeignet sind beispielsweise Himbeerblätter.

  3. Trage ein Karneol-Amulett

    Seit dem Mittelalter wird der Karneol zum Schutz als Amulett getragen. Traditionell kommt der orangefarbene Edelstein zum Einsatz, um die Vitalität zu fördern. Der Karneol eignet sich hervorragend zur Unterstützung des Sakralchakras.

 

Solarplexuschakra: Dein Bauchgefühl

In der alten Sprache der heiligen Lehren trägt das Solarplexuschakra den Namen Manipura. Es ist eine tiefe Energie aus deinem unbewussten innersten Selbst. Das dritte Chakra ist der Sitz deiner individuellen Persönlichkeit und ein wichtiger Sortierpunkt. Hier werden die Erlebnisse und Erfahrungen, die du in deinem Leben machst, für die Speicherung in deinem Unterbewusstsein aufbereitet. Kraftvolle Energien, die von außen auf dich einwirken, werden durch das Solarplexuschakra sortiert, komprimiert und über die Energiebahnen durch deinen gesamten Körper transportiert. Ihm werden das Element Feuer und die Farbe Gelb zugeordnet.

 

Wo ist das Solarplexuschakra?

Du findest dein Solarplexuschakra über dem Bauchnabel. Der namensgebende Solarplexus wird umgangssprachlich auch Sonnengeflecht genannt und ist ein wichtiges Nervenzentrum deines Körpers, mit dem dein Gehirn und deine Organe verbunden sind. In der Aura steht das Solarplexuschakra mit dem Emotional- und dem Mentalkörper in engem Austausch.

 

Was ist die Aufgabe deines Solarplexuschakras?

Das Solarplexuschakra beherbergt deine einzigartige Persönlichkeit und deinen Willen. Mit seiner Hilfe ziehst du deine individuellen Grenzen oder entscheidest, mit voller Tatkraft höher hinaus zu wollen. Deine Persönlichkeit nimmt einen maßgeblichen Einfluss auf die Art deiner Gedanken, die zu deinen Handlungen werden und somit schlussendlich auch zu deinem Schicksal. Das Solarplexuschakra ist das Zentrum deiner individuellen Macht. Zudem gilt es als eine Eintrittspforte für Energien von außen in dein Innerstes. Sie werden an diesem Punkt aufgenommen, sortiert, verarbeitet und im Bedarfsfall zur Speicherung weitergeleitet. Hierbei kann es sich sowohl um stärkende, wie auch um schwächende Kräfte handeln. Besonders aktiv ist dein Solarplexuschakra, wenn du mit anderen Menschen zusammen bist und deren Energien auf dich einwirken. Sind diese Kräfte negativ, spürst du dies mitunter in dem Bedürfnis deine Arme vor der Brust zu verschränken, um deine empfindliche Solarplexusregion zu schützen.

  • Herberge deiner einzigartigen Persönlichkeit
  • Willen für persönliche Grenzen oder Grenzerweiterung
  • Beschaffenheit deiner Gedanken
  • Individuelles Machtzentrum
  • Eintrittspforte für Energien von außen
 

Zuordnung des Solarplexuschakras im Körper

Viele Sprichwörter zielen auf die wichtige Bedeutung des Sonnengeflechtes für das Magen-Darm-Wohlbefinden, denn negative Ereignisse können im wahrsten Sinne des Wortes durch die enge Nervenverflechtung „auf den Magen schlagen“. Du verdaust in dieser Region nicht nur die physische Nahrung, sondern auch den seelischen, geistigen und emotionalen Input. So wird aus einem schlechten Erlebnis oder einer Angst ein körperliches Unwohlsein. Die Funktion der Pankreas, auch Bauchspeicheldrüse genannt, hängt besonders eng mit deinem Solarplexuschakra zusammen. Das Drüsenorgan nimmt hier wichtige Aufgaben bei der Verdauung ein.

  • Sonnengeflecht
  • Bauchspeicheldrüse
  • Verdauung
 

Ist dein Solarplexuschakra blockiert?

Fehlt dir der Appetit, plagen dich Magenprobleme oder verlierst du ungewollt Gewicht, können diese Symptome körperliche Hinweise auf Störungen des Solarplexuschakras sein. Wenn dir die Energie fehlt, etwas anzugehen und du dich bedrückt und niedergeschlagen fühlst, kann ebenfalls eine Blockade des Solarplexuschakras vorliegen. Bedenke immer, bei diesen Symptomen zunächst einen Arzt zu konsultieren. Seelisch zeigt sich eine Störung oftmals durch die Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren oder wütend zu werden und durch Versagensängste. Die Ursache für Probleme mit diesem Energiesystem kann in deiner aktuellen Situation liegen: Beispielsweise können übermächtige negative Energien durch Gedanken, Emotionen oder schlimme Ereignisse nicht verarbeiten werden oder du bist schwerwiegenden Manipulationen ausgesetzt. Manchmal liegt die Basis für ein blockiertes Solarplexuschakra in deiner Kindheit ab dem achten Lebensjahr bis zur Pubertät. Mangelnder Zuspruch in diesem wichtigen Lebensabschnitt kann im Laufe der Zeit in Wut eskalieren und zu einem aggressiven Verhalten führen. Dazu können Trägheit und Trübsinn ebenfalls eine Folge sein.

  • Fehlender Appetit
  • Magenprobleme
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Mangelnde Energie
  • Niedergeschlagenheit
  • Aggressives Verhalten
  • Trägheit
  • Angst vor Kontrollverlust, Wutanfällen oder Versagen
 

3 Tipps für ein starkes Solarplexuschakra

Gute Beziehungen zu Freunden, Verwandten und der Familie sind wichtige Eckpfeiler für ein starkes Solarplexuschakra. Für Kinder ist es insbesondere wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, eine stabile Persönlichkeit zu entwickeln und viele Dinge auszuprobieren. Getadelt werden sollte ohne Abwertung. Ehrlich gemeinte anerkennende Worte stützen das Selbstbewusstsein - auch bei Erwachsenen.

  1. Genieße Zeit mit deinen Freunden

    Dein Solarplexuschakra wird durch positive zwischenmenschliche Bindungen unterstützt. Pflege deine guten Freundschaften und suche dir Gruppen oder Vereine, in denen du gemeinsam mit anderen dein Hobby ausleben kannst.

  2. Aktiviere dein Solarplexuschakra durch Räuchern

    Das Feuer wird deinem Solarplexuschakra als Element zugeordnet. Aktiviere es durch das Räuchern mit Aromen wie Weihrauch, Sandelholz oder Zimt. Sie üben eine stärkende Wirkung auf das Energiezentrum aus.

  3. Trage einen Handschmeichler aus Bernstein bei dir

    Der Bernstein blickt auf eine lange Vergangenheit als Schmuckstein in der menschlichen Kultur zurück, denn seine warme gelblich-orange Farbe macht ihn seit der Steinzeit sehr begehrt. Als Trommelstein mit sanften Naturformen und angenehmer Haptik kannst du ihn als Handschmeichler nutzen. Bereits seit dem Altertum wird der Edelstein traditionell verwendet, um vor negativen Energien zu schützen.

 

Herzchakra: Deine Gefühlszentrale

Dein Herzchakra liegt als verbindender Steg in der Mitte der sieben Hauptchakren: Die drei irdischen Chakren liegen darunter, drei spirituelle darüber. Im altindischen Sanskrit wird es als Anahata, das „Unbeschädigte“ bezeichnet und dem Element Luft sowie der Farbe Grün zugeordnet. Es ist deine Gefühlszentrale, in der sich deine Hingabe für etwas mit der bedingungslosen Liebe zu jemandem und dem sensiblen Mitgefühl für andere sowie der heilsamen Vergebung zu einem kraftvollen Geflecht verweben.

 

Wo ist dein Herzchakra?

Du findest das Herzchakra in der Mitte deiner Brust, an der Stelle, wo dein physisches Herz schlägt. Energetisch steht es in deiner Aura mit dem Kausalkörper in Zusammenhang.

 

Was ist die Aufgabe deines Herzchakras?

Aufgrund seiner zusammenführenden Funktion nimmt das Herzchakra eine wichtige Position bei deiner persönlichen, emotionalen und spirituellen Entwicklung ein. Durch die Aktivierung und Öffnung deines Herzchakras lernst du, dich selbst zu akzeptieren und anderen zu vergeben. Du bist zu selbstlosen Taten und einem hohen Maß an Mitgefühl fähig. Du spürst die Liebe anderer und kannst diese auch zurückgeben. Hier liegt der Schlüssel für eine ganzheitliche Heilung verborgen. Das geöffnete Herzchakra ermöglicht dir eine unabhängige bedingungslose Liebe, die dir das Gefühl von Einheit vermittelt. Diese Einheit spiegelt sich schließlich in wohltuenden zwischenmenschlichen Beziehungen wider.

  • Akzeptanz
  • Vergebung
  • Selbstlosigkeit
  • Mitgefühl
  • Liebe
  • Ganzheitliche Heilung
  • Wohltuende zwischenmenschlichen Beziehungen
 

Zuordnung des Herzchakras im Körper

Die Haut wird deinem Herzchakra zugeordnet, denn auch sie ist eine verbindende Ebene – zwischen dir und der Umwelt. Durch sie kannst du deine Umgebung spüren und durch deinen Tastsinn erfahren. Mit einer Berührung kannst du wärmende Liebe geben oder Trost durch sie empfangen. Die Thymusdrüse, als Teil des lymphatischen Systems, wird ebenfalls dem Herzchakra zugeordnet. Sie ist ein wichtiges Organ und wesentlich beim Aufbau des Immunsystems beteiligt.

  • Haut
  • Tastsinn
  • Thymusdrüse
 

Ist dein Herzchakra blockiert?

Wenn du das Gefühl hast, dir wird die Luft abgeschnürt, dein Blutdruck erhöht ist, du Schmerzen an den Rippen hast oder andere Probleme im Lungen- oder Herzbereich auftreten, kann dies auf eine Blockade im Herzchakra hindeuten. Ziehe dennoch unbedingt einen Arzt zur medizinischen Abklärung der Symptome hinzu. Störungen des Herzchakras können sich seelisch vor allem durch ablehnende Emotionen zeigen, die dir das Gefühl vermitteln, wertlos zu sein. Wiederkehrendes unbegründetes Misstrauen anderen Menschen gegenüber oder sogar ein herzloses Verhalten basierend auf einem verdrehten Blick auf die Liebe können ebenfalls Folgen eines blockierten Herzchakras sein. Sie werden oftmals durch ein vereinnahmendes Verhalten und berechnender Manipulation in zwischenmenschlichen Beziehungen begleitet. Die Angst davor, sich zu öffnen und dann verletzt zu werden, liegt ebenfalls in diesem Energiezentrum begründet. Neben Ereignissen in der aktuellen Lebenssituation können Vorkommnisse in der Pubertät nachhaltig für Störungen des Herzchakras sorgen. Zu diesen zählen schmerzhafte Erlebnisse, wie nicht wertgeschätzt und verlassen zu werden, die sich negativ auf das Selbstbild auswirken. Dieses kann sich zerstörerisch auf die Beziehung zu anderen Menschen auswirken.

  • Luft ist abgeschnürt
  • Blutdruck erhöht
  • Rippenschmerzen
  • Lungenprobleme
  • Herzprobleme
  • Ablehnende Emotionen
  • Wertlosigkeit
  • Misstrauen
  • Herzlosigkeit
  • Negatives Selbstbild
  • Zerstörung zwischenmenschlicher Beziehungen
 

3 Tipps für ein starkes Herzchakra

Tu deinem Herzen etwas Gutes, damit dein Herzchakra sich öffnen kann.

  1. Sei dankbar

    Dankbarkeit für die kleinen, guten Dinge in deinem Leben, kann dein Herzchakra öffnen und deine Achtsamkeit bewusst auf das Gute lenken.

  2. Öffne dich

    Mit dem Versuch dich zu entfalten, wird es dir möglich, dein Herzchakra zu unterstützen. Dafür eignen sich verschiedene leichte Yoga-Übungen, bei denen du deinen Brustkorb sanft dehnst und deinem Herzen mehr Raum gibst. Des Weiteren bietet dir Brustschwimmen die Möglichkeit, dich öffnend zu bewegen. Eine besonders einfache Öffnungsübung, die du in deinen Alltag einbauen kannst, ist eine herzliche Umarmung.

  3. Genieße den Wind

    Dein Herzchakra steht in enger Verbindung mit der Luft und damit auch mit dem Wind. Genieße, wann immer es dir möglich ist, eine sanfte Brise. Gehe an einem windigen Tag spazieren oder spüre beim Radfahren den Luftzug auf deiner Haut. So kannst du bewusst schwere Gedanken sowie negative Emotionen davon fliegen lassen und dein Herzchakra aktivieren.

 

Halschakra: Deine Kommunikation

Dein Halschakra bildet das Energiezentrum für deinen Selbstausdruck. Zudem macht es dich empfänglich, für das Gesagte anderer. Im Sanskrit trägt es den Namen Visuddha, was sich als „reinigen“ übersetzen lässt. Seine Farbe ist das lichte Blau und sein Element der Äther. Es steht für die individuelle Klarheit deiner Seele und deiner Intuition. Als Symbol deiner Kommunikation steht es in engem Kontakt mit den Worten, deren Kraft ebenso verletzend wie heilend genutzt werden kann.

 

Wo ist dein Halschakra?

Du findest dein Halschakra direkt an deinem Kehlkopf, der unter anderem für deine Stimme verantwortlich ist. Energetisch steht das Halschakra mit den Ätherischen Negativkörpern der Aura im Einklang.

 

Was ist die Aufgabe deines Halschakras?

Jeder Mensch schwingt in seiner individuellen Melodie, die im Halschakra sitzt. Hier zeigt sich, in welchen kreativen Tönen du dich in deinem tiefsten Selbst bewegst und lässt dich dein reines Selbst erkennen. Es kann dabei helfen, deine innere Wahrheit zu erkennen und ehrlich zu dir selbst und anderen zu sein. Ziele oder Wünsche lassen sich auf diese Weise manifestieren. Als verbindende Brücke zwischen Erde und Himmel öffnet es dich für die spirituelle Entwicklung. Damit kannst du mit deiner wahren Individualität Teil eines großen, verflochtenen Ganzen werden.

  • Reines Selbst erkennen
  • Innere Wahrheit
  • Ehrlichkeit
  • Öffnung für die spirituelle Entwicklung
 

Zuordnung des Halschakras im Körper

Die Kraft deiner Stimme sitzt im Halschakra. Mit dem was du sagst, kannst du Liebe erwecken, Ruhe schenken oder Trost spenden. Du hast jedoch auch die Fähigkeit, mit deinen Worten Verletzungen herbeizuführen. Neben deinem Selbstausdruck ist ein wichtiger Teil der Kommunikation das Zuhören. Damit stehen auch die Ohren mit dem Halschakra in enger Verbindung. Aufgrund seiner Position ist dieses Energiezentrum zudem der Schilddrüse zugeordnet, die beispielsweise für das Wachstum und deinen Energiestoffwechsel entscheidende Funktionen übernimmt.

  • Stimme
  • Ohren
  • Schilddrüse
 

Ist dein Halschakra blockiert?

Die körperlichen Symptome eines gestörten Halschakras betreffen meist die typischen HNO-Bereiche sowie die Schilddrüsenfunktion, Nacken- oder Schulterverspannungen und Fettleibigkeit. Konsultiere dazu unbedingt vorangehend einen Arzt. Wenn du Ängste hast, zu sagen, was du wirklich möchtest oder wichtigen Konflikten lieber aus dem Weg gehst, können diese auf Probleme beim Ausdruck deines Selbst und damit auf Störungen des Halschakras hinweisen. Weitere Merkmale können Sorgen über die Zurückweisung oder die Verurteilung durch andere sein. Manchmal verstricken sich Betroffene deswegen in Lügengeschichten und sprechen ihre ehrlichen Wünsche nicht aus. Alles in allem ist die Kommunikation und das eigene Selbstbild gestört. Mangelt es an der Fähigkeit, sich selbst auszudrücken oder wurden damit bereits verletzende Erfahrungen gemacht, kann dies zu Blockaden im Halschakra führen. Besonders gilt dies, wenn dir die Verletzungen in der späten Pubertät ab dem 16. bis zum 21. Lebensjahr widerfahren. In dieser Zeit entdecken und entwickeln junge Erwachsene ihr innerstes Selbst und lernen, dieses nach außen zu tragen.

  • Probleme im HNO-Bereich
  • Schilddrüsenfunktion beeinträchtigt
  • Fettleibigkeit
  • Verspannungen in Schuler und Nacken
  • Angst zu sagen, was du willst
  • Angst vor Konflikten und Zurückweisung
  • Angst vor Verurteilung
  • Lügen
 

3 Tipps für ein starkes Halschakra

Nutze deine Möglichkeiten des Selbstausdruckes, um dein Halschakra zu stärken. Auf diese Weise kannst du deine Kommunikation mit anderen und deinem eigenen Innenleben verbessern.

  1. Bringe dein Selbst zum Ausdruck

    Du kannst dein Halschakra unterstützen, indem du dir die Gelegenheit gibst, dich selbst auszudrücken und deine Stimme einzusetzen. Besonders gut eignet sich das Singen im Chor, aber auch durch das Schauspiel im Theater. Eine Alternative sind nette Gespräche mit Menschen, die dir wichtig sind.

  2. Höre deine innere Stimme

    Die sanfte Arbeit an dir selbst kann dir helfen, deine innere Stimme zu hören und zu klären. Versuche zu erkennen, wie du wirklich bist, und zu unterscheiden, wie die Sicht anderer auf dich ist. Nehme an, was du als dein reines Selbst ansiehst und löse dich von Lügenkonstrukten. Gebe dir die Gelegenheit, dieses innere Selbst, beispielsweise wie unter 1. beschrieben, aus deinem Innersten nach außen zu bringen. Hierfür kannst du bei Bedarf die Hilfe eines Psychologen oder eines Heilpraktikers in Anspruch nehmen.

  3. Trage einen Blauen Topas um den Hals

    Die Farbe des Halschakras ist ein klares, reines Blau, das in energetischer Resonanz mit dem Blauen Topas steht. Traditionell wird der Blaue Topas in der Steinheilkunde eingesetzt, um die Verwirklichung des eigenen Selbst zu unterstützen. Der Edelstein kann dabei helfen, deine künstlerische Ader zu erwecken und dir das Öffnen gegenüber anderen zu erleichtern.

 

Stirnchakra: Dein „Drittes Auge“

Das Stirnchakra wird im Sanskrit auch Ajna genannt, was sich als „wahrnehmen“ übersetzen lässt. Die Wahrnehmung ist es, die durch das Energiezentrum repräsentiert wird. Dabei handelt es sich nicht um die greifbaren Dinge, die mit dem bloßen Auge gesehen werden können, sondern um tiefe Erkenntnisse und Weisheiten des Geistes. Sie werden durch das sogenannte „Dritte Auge“ gesehen, wenn dieses geöffnet und aktiviert ist. Das Stirnchakra schlägt eine Brücke zwischen dem Verstand und der Spiritualität. Es bildet einen wichtigen Knotenpunkt des spirituellen Wachstums und wird dem Element Geist zugeordnet.

 

Wo ist dein Stirnchakra?

Dein Stirnchakra sitzt etwas erhöht über deiner Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen. Du kennst den Punkt durch die Bindis, bunte Punkte, die als Segenszeichen im Hinduistischen Glaubenskreis vor allem von Frauen getragen werden. In der Aura wird dein Stirnchakra durch den Himmlischen Körper repräsentiert.

 

Welche Aufgabe hat dein Stirnchakra?

Ist dein Stirnchakra geöffnet, ermöglicht es dir den regen Austausch mit den Tiefen deiner Seele, in denen auch das Denken deines Herzens, deine Intuition, schlummert. Hier findest du Zugang zu deinem höheren Wissen, das weit über deinen bekannten Verstand hinausgeht. Diese Eigenschaften vereinen das Dritte Auge zu einem wichtigen Zentrum, wenn du Dinge erkennen oder visualisieren möchtest, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Deine Gedankenkraft liegt hier verborgen.

  • Austausch mit deiner Seele
  • Intuition
  • Höheres Wissen
  • Erkenntnis
  • Visualisierung
  • Gedankenkraft
 

Zuordnung des Stirnchakras im Körper

Dein Stirnchakra wird im Körper der Hypophyse zugeordnet, die in deinem Kopf hinter deiner Nase sitzt. Die sogenannte Hirnanhangdrüse stellt einen wichtigen Schnittpunkt für die Informationsverteilung und Leitung zwischen Gehirn, Nerven und Körper dar. Sie ist in der Lage durch Hormonaussendungen zu entscheiden, ob du Hunger hast oder dich satt fühlst. Die Hypophyse nimmt unter anderem Einfluss auf deinen Stoffwechsel und deinen Blutdruck sowie auf das Wachstum. Des Weiteren steht das Nervenfasergeflecht Plexus caroticus internus mit dem Stirnchakra in Verbindung. Das Geflecht wirkt auf verschiedene Augenmuskeln und die Tränendrüsen sowie auf die Schleimhäute von Mund und Nase.

  • Hypophyse
  • Stoffwechsel
  • Sättigungsgefühl
  • Blutdruck
  • Plexus caroticus internus
  • Augenmuskulatur
  • Tränendrüse
  • Schleimhäute
 

Ist dein Stirnchakra blockiert?

Wenn dein Stirnchakra blockiert ist, kann sich dies durch verschiedene körperliche Symptome zeigen, zu denen vor allem Migräne und Sehstörungen zählen, die zunächst ärztlich abgeklärt werden sollten. Wiederkehrende Albträume können ebenfalls auf Blockaden des Dritten Auges hinweisen. Fehlt es dir zudem an Disziplin und fällt es dir schwer, das Potential deines Leistungsvermögens zu nutzen, sind dies weitere Indizien. Die Ausbildung des Stirnchakras findet statt, wenn du Anfang bis Mitte Zwanzig bist. Unregelmäßigkeiten in diesem Energiezentrum zeigen sich oftmals durch Ängste, das eigene Seelenleben zu betrachten oder nicht zu verstehen, was tief in dir vor sich geht. Daraus resultierend leiden Betroffene oftmals unter dem Zwang, alles zu kontrollieren und ständig alles in Frage stellen zu müssen. Nicht selten steht der Verstand sodann an erster Stelle, während die eigenen Gefühle kaum erkannt und gelebt werden. Spiritualität hat hier keinen Platz zur Entfaltung.

  • Migräne
  • Sehstörungen
  • Albträume
  • Fehlende Disziplin
  • Niedriges Leistungsvermögen
  • Angst vor dem eigenen Seelenleben
  • Kontrollzwang
  • Alles in Frage stellen
  • Gefühle nicht erkennen oder leben
  • Keine Spiritualität
 

3 Tipps für ein starkes Stirnchakra

Die sanfte Energiearbeit mit deinem Stirnchakra kann bereits mit einer zugleich simplen und schwierigen Aufgabe beginnen: Lasse dich auf das Leben ein und habe Vertrauen.

  1. Trainiere dein Gehirn

    Durch gezieltes Gehirntraining aktivierst du bewusst dein Stirnchakra. Dazu verhelfen zahlreiche Denksport- oder Gedächtnistrainings. Hab Spaß an deinen Aufgaben und wähle beispielsweise Gesellschaftsspiele, wie Memory für Erwachsene, die du mit anderen gemeinsam spielen kannst.

  2. Übe dich in Visualisierung

    Beim Visualisieren hast du die Gelegenheit durch die Kraft deiner Gedanken und deiner Phantasie, bestimmte Bilder in deiner Vorstellung zu erwecken. Dadurch lernst du, deine innere Ruhe zu finden und deine Konzentration zu verbessern. Hochleistungssportler nutzen die Visualisierung, um ihren Trainingserfolg zu optimieren.

  3. Lege eine Fastenzeit ein

    Mithilfe des Heilfastens ist es dir möglich, dein Stirnchakra anzuregen. Hier hast du die Gelegenheit zur Entschlackung und Regenerierung deines Körpers und deiner Seele. Dies kannst du alleine nach ausführlicher Recherche oder unter fachkundiger Anleitung in speziellen Fasten-Kliniken durchführen. Ob und in welcher Form du fasten darfst, solltest du zuvor immer mit einem Arzt besprechen. Es ist wichtig, dass du ausreichend Nährstoffe und Flüssigkeit zu dir nimmst. Einige körperliche Grunderkrankungen sind ein Ausschlusskriterium für das Fasten.

 

Kronenchakra: Deine Erleuchtung

Das siebte Chakra, dein Kronenchakra, wird im Sanskrit Sahasrara genannt – übersetzt bedeutet es „tausendblättrig“ und bezieht sich damit auf die heilige Lotuspflanze. In den traditionellen Konzepten wird davon ausgegangen, dass sich dein Kronenchakra nach oben öffnet, sodass dir dieser Energiewirbel eine Verbindung zu Höherem ermöglicht. Hier liegt das Weltengedächtnis verborgen, in dem sich die Energien von Personen, Ereignissen und dem gesamten Universum sammeln und speichern. Mit Hilfe eines geöffneten und aktiven Kronenchakras bist du in der Lage, auf dieses tiefgreifende und alles umfassende Wissen zuzugreifen. So kannst du auf deinem Weg zur spirituellen Erleuchtung ein Verständnis für die Einheit von Allem erreichen, die schlussendlich auch als Göttlichkeit angesehen wird.

 

Wo ist dein Kronenchakra?

Dein Kronenchakra sitzt auf dem Scheitel des Kopfes und wird deswegen auch Scheitelchakra genannt. Energetisch steht es in deiner Aura mit dem Kausalkörper in Verbindung.

 

Was ist die Aufgabe deines Kronenchakras?

Mithilfe deines geöffneten Kronenchakra erhältst du den Zugang zu einem universellen Wissen. Durch dieses erleuchtende Verständnis des Großen Ganzen stellst du eine Verbindung zu den göttlichen Energien und der allumfassenden Liebe her. Auf diese Weise kannst du die Fähigkeit entfalten, wertungsfrei an alles heranzutreten und tolerant zu sein – so befindest du dich auf dem Weg zur Erleuchtung.

  • Zugang zu universellem Wissen
  • Verständnis für das Große Ganze
  • Verbindung zu göttlichen Energien
  • Erleuchtung
 

Zuordnung des Kronenchakras im Körper

Die Epiphyse, auch Zirbeldrüse genannt, wird deinem Kronenchakra zugeordnet. Sie übernimmt wichtige Funktionen für deinen Tagesrhythmus und gilt als deine innere Uhr. Die Zirbeldrüse spielt durch ihr Hormon Melatonin vor allem beim Schlafen und Aufwachen eine entscheidende Rolle. Während du schläfst, setzt das Hormon Reparaturmechanismen für geschädigte Zellen in Gang.

  • Zirbeldrüse
  • Tagesrhythmus
  • Schlafen und Wachen
 

Ist dein Kronenchakra blockiert?

Das Gefühl einer tiefen Einsamkeit weist je nach individuellem Gefühl auf eine Störung deines Kronenchakras hin. Du kannst dich nicht vertrauensvoll in die universelle Einheit fallenlassen. Nagende Zweifel an dir selbst und das Fehlen enger Bindungen zu anderen Personen können begleitend dazu erscheinen. So setzt oftmals das Gefühl ein, nirgendwo dazuzugehören oder verloren zu sein – die Verwurzelung im Leben erscheint marode. Manchmal zeigt sich dies auch durch das Einsetzen von Desinteresse oder einer schweren Müdigkeit, die zunächst medizinisch abgeklärt werden sollten. Die Sorge, die eigene Identität aus den Augen zu verlieren, kann ebenfalls auftreten. Es fällt dir schwer, die Dinge, die du in deinem Leben hast, wertzuschätzen. Manche Betroffene fühlen sich unbedeutend, andere fallen ins gegenüberliegende Extrem und halten sich für gottgleich. Die Spiritualität wird bei einem gestörten Kronenchakra meist abgelehnt. Ab Mitte bis Ende Zwanzig wird das Kronenchakra als das letzte Energiezentrum ausgebildet.

  • Einsamkeit
  • Mangelndes Vertrauen in die Einheit
  • Nagende Zweifel an dir selbst
  • Fehlende Bindungen zu anderen
  • Nirgendwo hingehören
  • Desinteresse
  • Müdigkeit
  • Angst vor dem Identitätsverlust
  • Gefühl unbedeutend oder gottgleich zu sein
  • Ablehnend gegenüber Spiritualität
 

3 Tipps für ein starkes Kronenchakra

Du kannst dein Kronenchakra nicht bewusst regulieren. Die Basis für die Stärkung dieses Energiezentrums liegt zunächst in der Arbeit mit den sechs darunter liegenden Energiezentren. Schwingen sie in Harmonie, steigt deine Lebensenergie bis zu deinem Kronenchakra auf.

  1. Erlerne die Meditation

    Meditationen sind ein geeignetes Instrument dafür, dein Kronenchakra zu stärken. Diese kannst du in einer Gruppe unter Anleitung erlernen oder dir selbst beibringen. Deine Meditation ist durch den Einsatz von Klangschalen und anderen Accessoires erweiterbar.

  2. Erklimme einen Berg

    Dein Kronenchakra steht mit dem Höheren in Verbindung, so wundert es nicht, dass diesem Energiezentrum auch die physische Höhe zugeordnet wird. Aktiviere dein Kronenchakra durch eine Wanderung oder das Klettern zu einem Berggipfel.

  3. Ernähre dich leicht

    Die Öffnung deines Kronenchakras kannst du durch eine leichte Ernährung unterstützen. Wähle hierfür viel frisches Gemüse, trinke ausreichend reines Wasser und ungesüßte Tees. Dabei kann es helfen, zumindest zeitweise, auf tierische Produkte zu verzichten.