Was ist Aura?

 

Was ist die Aura?

Die Aura beschreibt dein Lichtgewand aus Energien. In verschiedenen esoterischen Strömungen ist die Idee verankert, dass der sogenannte Lichtkörper sich durch Lichtbögen in mehreren Schichten um dich herum zeigt. Diese energetische Hülle erhält ihr Aussehen durch Schwingungen im elektrischen und photonischen Bereich. Ihre Farbgebung und Intensität sind sehr individuell und hängen von vielen Faktoren ab. In der Energielehre steht die Aura in enger Verbindung mit den Chakren des menschlichen Körpers. Deine Chakren gelten als Energiezentren die sich in Form von Wirbeln zeigen, die sowohl mit den Kräften außerhalb wie auch innerhalb deines Körpers verbunden sind. Durch sogenannte Nadis oder Meridiane sind diese im physischen Körper miteinander wie durch eine energetische Autobahn in Verbindung. Für deine Gesundheit und das seelische Wohlbefinden ist ein freier, harmonischer und ungestörter Fluss der Energien von großer Bedeutung. Störungen oder Blockaden der Chakren können sich im Erscheinungsbild der Auraschichten zeigen. Gesehen wird der sogenannte Lichtkörper vor allem von sichtigen und sensiblen Personen, jedoch sollen mitunter auch Kinder und Tiere diese Fähigkeit besitzen.

  • Aura ist der Energiekörper des Menschen
  • Lichtkörper bildet mehrere Schichten um dich
  • Farbe und Intensität sind individuell
  • Verbindung zwischen Aura und Chakren
 

Welche Auraschichten hat der Mensch?

Beim Aurasehen spiegeln die verschiedenen Schichten des Lichtkörpers die individuelle Natur, den Gemütszustand, die vorherrschenden Denkweisen und die Lebensenergien einer Person wider. Die Unterteilung der sieben Auraschichten erfolgt in drei Ebenen: die physische Ebene, die Astralebene und die spirituelle Ebene.

 

Erste Ebene - Physisch:

In der ersten Ebene befinden sich die drei Schichten Ätherischer, Emotionaler und Mentaler Körper.

 

Ätherischer Körper - zwischen Materie und Energie

Der Ätherische Körper ist die erste Hülle direkt um deinen physischen Körper. Diese Auraschicht bildet den Übergang vom materiellen zum energetischen Zustand einer Person. Sie bildet dein Schutzschild gegen negative Einflüsse physischer und psychischer Art – denn diese können die Stabilität deines Ätherischen Körpers gefährden. Hier spiegeln sich für sichtige Personen die Gesundheit und Widerstandskraft eines Menschen wider. Ein dünner Ätherischer Körper in feinen und hellen Farben lässt auf Sensibilität schließen, während eine voluminösere Schicht in kräftigeren Farben auf Robustheit hindeutet.

 

Emotionaler Körper - Gefühlsleben

Die Klarheit und deine Fähigkeit, Gefühle zu erleben und auszuleben, zeigen sich durch den Emotionalen Körper, der deinen Ätherischen Körper als zweite Auraschicht umgibt. Negative oder unterdrückte Emotionen sind im Emotionalen Körper in einer trüben Farbgebung sichtbar. Helle und strahlende Farben hingegen deuten auf positive, gelebte Emotionen und auf ein sicheres Selbstwertgefühl hin.

 

Mentaler Körper - klarer Geist und Intuition

Gedanken, Ideen, Konzentration und Intellekt stehen mit deinem Mentalen Körper in Verbindung, der sich als dritte Schicht der Aura bildet. Ein klarer Geist, bei dem Rationalität und Intuition Hand in Hand gehen, zeigt sich durch eine ebenfalls klare Erscheinung des Mentalen Körpers. Durch die Kraft deiner Gedanken kannst du den Mentalen Körper stärken oder schwächen. Düstere Gedanken können die Farben des Mentalen Körpers verdunkeln.

 

Zweite Ebene - Astral:

In der Astralenebene findet sich nur eine Auraschicht, der Astralkörper.

 

Astraler Körper - Liebe und Beziehungen

Dein Astralkörper steht mit der Liebe, zwischenmenschlichen Beziehungen und den Leidenschaften in Zusammenhang. Diese Auraschicht spiegelt das Zusammenspiel mit Lebenspartnern, Familie, Freunden und Kollegen wider. Ist dein Astralkörper nicht in Balance, können Angst, Konflikte, Schuldgefühle, emotionale Abhängigkeiten oder Isolation die Folge sein. Die Astralkörper zweier Personen können sich durch ein Band miteinander verknüpfen, das sichtige Menschen wahrnehmen können.

 

Dritte Ebene - Spirituell:

Die dritte Ebene besteht aus dem Ätherischen Negativkörper, Himmlischen Körper und Ketherischen Körper.

 

Ätherischer Negativkörper - individueller Lebensplan

Der Ätherische Negativkörper steht als fünfte Auraschicht in enger Verbindung mit deiner ersten Hülle, dem Ätherischen Körper. Der Negativkörper trägt seinen Namen, da sichtige Personen die Zeichnungen dieser mit hellem Muster auf dunklerem Grund wahrnehmen, wie es für Fotonegative typisch ist. Dein Ätherische Negativkörper repräsentiert deinen göttlichen, individuellen Lebensplan, der im universellen großen Ganzen liegt. Diese Ebene des Lichtgewandes reflektiert dein Potential und wie gut dieses ausgeschöpft wird. Oftmals kannst du deinen Lebensplan als Führung durch höhere Energien im Alltag spüren. Dein Plan zeigt sich auch durch das Gefühl, einen Lebenssinn zu kennen sowie die eigenen Stärken wahrzunehmen. Im Ätherischen Negativkörper wird deutlich, in welchem Umfang du nach diesem inneren Plan lebst. Spannungen und Störungen des Ätherischen Negativkörpers zeigen sich unter anderem durch eine tiefe Unzufriedenheit, einen Fokus auf materiellen Werten und Frustration.

 

Himmlischer Körper - Sitz der Spiritualität

Spirituelle Erfahrungen sind durch den Himmlischen Körper möglich. Ist diese Auraschicht stark, kannst du die Verknüpfung mit dem Universum spüren. Hier liegt das Vertrauen zu sich selbst ebenso, wie das zu einer höheren Führung. Ein tiefer innerer Frieden und eine freudvolle Ruhe zeigen einen gesunden Himmlischen Körper, der als hell und strahlend beschrieben wird. Mit Meditation und Atemübungen kannst du den Himmlischen Körper beleben. Gerät der Himmlische Körper außer Balance, kann sich dies durch Fantasielosigkeit und mangelnde Inspiration ebenso zeigen sowie durch ein weltfremdes Abkehren von anderen Menschen bis hin zum Abwenden auf rein geistige Ebenen.

 

Ketherischer Körper - Auraschutz und Energiebalance

Als schützende Schale umgibt dich der Ketherische Körper als äußerste, widerstandsfähige Schicht alle anderen Auraebenen. Seine Aufgabe ist es, deine Energien und die Energien des Raumes in Balance zu halten. Diese elastische und als pulsierend wahrgenommene Auraschicht verbindet im Kleinsten deine einzelnen Zellen untereinander sowie global von Mensch zu Mensch. Sogar Anzeichen bereits vergangener Leben können hier gefunden werden. Ist dein Ketherische Körper intakt, ist ein tiefer Einblick in das schöpferische Wissen weit über die eigene Wahrheit hinweg bis hin zu Erkenntnissen über die spirituelle Ordnung des Universums möglich.

 

Was kann man beim Auralesen sehen?

Sichtige Personen können die verschiedenen Schichten der Aura erkennen. Da diese Wahrnehmung sehr subjektiv ist, kann auch die Beschreibung dessen, das gesehen wird, variieren. Das Sehen des Lichtgewandes geschieht hauptsächlich über das sogenannte Dritte Auge oder Stirnchakra, das zwischen deinen Augen über der Nasenwurzel liegt. Basierend auf Farbe, Struktur und Intensität der Auraschichten kannst du Rückschlüsse auf das Seelenleben, das körperliche Befinden sowie auf Blockaden und Störungen ziehen. So können durch das Auralesen feinstoffliche Informationen ohne Worte weitergeleitet werden. Da die Aura nicht willentlich beeinflusst werden kann, zeigt sie das wahre Innenleben eines Menschen. Mithilfe dieser Botschaften kannst du den aktuellen Zustand eines Menschen erkennen. Zudem zeigen sich hier verdeckte Potentiale. Durch das Lesen der Aura kann so ein individuelles Erwachen und persönliches Wachstum ermöglicht werden.

  • Das wahre Seelenleben
  • Aktuelles körperliches Befinden
  • Energetische Blockaden
  • Störungen des Energieflusses
  • Versteckte Potentiale
 

4 Tipps zur Vorbereitung: Wie kannst du das Aurasehen erlernen?

Das traditionelle Wissen um das Energiesystem eines Menschen bildet die Basis für das Sehen und Lesen der Aura. Deine Aura und die Chakren stehen in engem Zusammenhang. Als schützender Lichtkörper umgibt die Aura dich in Form einer mehrschichtigen ovalen Hülle, die weit über den Kopf hinaus reicht und auch unter deinen Füßen wie eine Wurzel bis in den Untergrund strahlt. Sie ist mit den Chakren des Menschen verbunden, die wie die Aura selbst, in verschiedenen Farben erscheinen. Die trichterförmigen Energiespiralen schwingen in ihren individuellen Frequenzen und beeinflussen so die verschiedenen Auraebenen. Durch diese Verbindung entsteht durch die Aura und die Chakren ein Zusammenspiel zwischen den umgebenen Energien und den inneren Kräften einer Person. Diese Energien können von sichtigen Personen als individuelle Aurafarben sowie als Struktur und Intensität der Auraschichten gesehen werden.

  1. Verstehe das Energiesystem

    Zunächst kann es hilfreich sein, sich aktiv mit dem traditionellen Wissen zum Thema Energie auseinanderzusetzen. Hierbei helfen dir Fachbücher, Ratgeber, Vorträge oder Gespräche mit anderen Interessierten. Im Zuge dessen lernst du die Achtsamkeit bewusst auf die eigenen Energien zu steuern und zu spüren, wie sich diese in deinem Körper anfühlen.

  2. Komme zur Ruhe

    Es kann unterstützend wirken, wenn du selbst innere Ruhe und Frieden in dir trägst, um so offen für das Aurasehen zu sein.

  3. Meditiere und Bete regelmäßig

    Um zur inneren Ruhe zu kommen und die eigenen Energien besser spüren zu können, helfen dir Meditationen und Gebete. Ein geklärter Geist lässt den Zugriff auf die Intuition und das Spüren des Lichtkörpers einer anderen Person zu.

  4. Schule deine Achtsamkeit

    Zusammen mit einem hohen Maß an Achtsamkeit und regelmäßigen mentalen Übungen kannst du schließlich den Grundstein zum Erlernen des Aurasehens legen.

 

Übung zum Aurasehen in 3 Schritten

Für das Erlernen des Aurasehens ist es hilfreich, zunächst in einer ruhigen Umgebung mit angenehmer Beleuchtung zu üben, die nicht zu dunkel sein sollte, aber auch nicht blenden darf. Hilfreich ist es auch, einen schlichten, hellen Hintergrund zu wählen, damit die Aurafarben deutlicher in Erscheinung treten. Die Person, deren Aura du lesen möchtest, sollte einfarbige und schlichte Kleidung tragen. Positioniere sie vor einem hellen Hintergrund. Versucht man das Aurasehen zunächst bei sich selbst, ist ein Spiegel hilfreich.

  1. Aktiviere dein peripheres Sehen

    Beim peripheren Sehen handelt es sich um eine besondere Form der visuellen Wahrnehmung, die du unbewusst jeden Tag nutzt. Du wendest sie beispielsweise an, wenn du an deinem PC sitz und etwas tippst und gleichzeitig im Augenwinkel siehst, was dein Kollege macht ohne tatsächlich deinen Blick zu ihm zu wenden. Das periphere Sehen kannst du aktiv trainieren: Wähle die Räumlichkeiten und positioniere deine Übungsperson wie oben beschrieben. Betrachte dein Gegenüber ohne Anstrengung und wähle einen Punkt aus. Fixiere diesen Punkt. Geeignet ist beispielsweise die Stirn, denn es ist leichter zunächst an kleineren Objekten, wie dem Kopf, als am gesamten Menschen zu üben. Hefte deinen Blick an diese Stelle und lasse deine Augen etwas den Fokus verlieren – als würdest du einem Tagtraum nachsinnen. Lenke deine Aufmerksamkeit auf die Regionen, die ihre Schärfe durch die Fokussierung verlieren und verzerrt wahrgenommen werden. Häufig erscheinen diese Randbereich bei genauerer Betrachtung als sanftes transparentes oder weißliches rundes Feld um das Objekt.

    • Punkt auswählen und fixieren
    • Blick auf den Punkt richten
    • Augen den Fokus verlieren lassen
    • Aufmerksamkeit auf die unscharfen Randregionen lenken
    • Transparentes oder weißliches Feld wahrnehmen
  2. Erkenne die Aurafarben

    In den transparenten oder weißlichen Randbereichen des peripheren Sehens können sich um eine Person herum im Laufe der Übungen Farben zeigen. Hierbei kann es sich um eine einzelne dominante Farbe oder mehrere Farbschichten handeln, die du als Aura deuten kannst. Vor allem Anfänger sehen meist zunächst nur eine Farbe, mit zunehmender Erfahrung kannst du meist weitere Schichten erkennen. Nicht immer klappt das Aurasehen auf Anhieb – manchmal zeigen sich zu Beginn gar keine Farben oder sie verschwinden innerhalb von Sekundenbruchteilen. Denn das Aurasehen kannst du zwar durch das physische Sehen trainieren, es findet aber auf einer anderen Ebene statt. Gib dir Zeit, habe Geduld und übe regelmäßig.

    • Randbereiche des peripheren Sehens beachten
    • Dominante Farbe oder Farbschichten erkennen
    • Erfahrungen sammeln und mehr Auraschichten sehen
    • Zeit nehmen und regelmäßig üben
  3. Schreibe auf, was du siehst

    Male oder schreibe auf, wie du die Aura um eine Person siehst. Versuche auch die Farbgebung möglichst genau zu beschreiben, sodass du sie später in Ruhe deuten kannst. Bei der Beschreibung kann es dir helfen, die Farben nach folgenden Kriterien zu beschreiben: Hell oder dunkel, leuchtend oder matt, Intensität und Reinheit. Anschießend kannst du sie deuten. Unser Aurafarben-Guide kann dich dabei unterstützen.